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Alte Kirchen in Vorarlberg (Teil 1) mit Bernhard Tost

Donnerstag, 10. Oktober 2019


In den Kirchen Vorarlbergs lässt sich so mancher historische Schatz entdecken, wie Michael Fliri in seinem Buch „Mission Vorarlberg“ anschaulich darlegt. Die VN und NKG Reisen besuchen mit Ihnen die „alten Kirchen“ im Ländle.

Daten und Fakten:

Termin: Donnerstag, 10. Oktober 2019
Leistungen: Busfahrt, Jause, Führung Pfarrkirche Haselstauden, Führung Angelika-Kauffmann-Museum und Kirche in Schwarzenberg, Mittagessen (nicht inkl.), Führung Bergkirche St. Nikolaus in Damüls
Abfahrt:
Bürs Lünerseepark 7.20 Uhr
Rankweil Merkur-Markt, Bhst. Krönele 7.40 Uhr
Hohenems McDonald’s 8 Uhr
Dornbirn Kika Bhst. 8.15 Uhr
Bregenz Bahnhof/Bussteig A 8.35 Uhr
Rückfahrt: ca. 16.30 Uhr
Veranstalter: NKG Reisen 

Alle mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

VN-Abovorteilspreis 84.00 €

Nicht-Abonnenten-Preis 89.00 €

„Lecturi salutem“. Mit dieser Anrede aus der Chronik von 1793 in der Turmkugel der Pfarr- und Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau Maria Heimsuchung“ in Haselstauden betreten wir die älteste Pfarrkirche Dornbirns. Die Ausgestaltung des Sakralbaus, die Bilder, Statuen, Figuren, sie alle verkünden eine frohe Botschaft vom Vater im Himmel.

Apostelgeschichte
Über den Losenpass – entlang des Säumerpfads – führt uns der Weg in den Bregenzerwald. Ein eindrucksvolles Werk ist die Apostelgeschichte in der Kirche „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ in Schwarzenberg: Gemalt hat sie 1757 die damals erst 16-jährige Angelika Kauffmann, die zu den großen Malerinnen des Klassizismus zählt und schon zu Lebzeiten Berühmtheit erlangte. Lohnenswert ist der Besuch im Angelika-Kauffmann-Museum, das mit der diesjährigen Ausstellung in starkem Bezug zur Kirche steht. Fachkundig, doch mit viel Witz und Charme wird uns Frau Bernadette Rüscher einiges über die Künstlerin erzählen.

Kulturhistorisches Kleinod
Die ersterwähnte Walsergemeinde Vorarlbergs liegt in Damüls. Nach dem Mittagessen führt uns der Weg zur, dem „hl. Nikolaus“ geweihten Bergkirche, die ein kulturhistorisches Kleinod ist. Beeindruckend sind die Wandfresken, die eine „biblia pauperum“, eine Armenbibel darstellen. Außerdem befindet sich eine Kopie des Bildes „Maria vom Blut“, eines Freskos aus dem Piemont, in der Kirche. Über Faschina führt der Weg zurück und beendet den ersten Teil der „alten Kirchen“ in Vorarlberg.

 Fotos:
©Bernhard Tost